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독일 현대 문학에 대한 연구 : 표현주의에서 제3제국 문학까지
Eine Studie über die deutsche moderne Literatur : Vom Expressionismus zur Literatur im Dritten Reich

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Authors
조창섭
Issue Date
2002
Publisher
서울대학교 사범대학
Citation
사대논총, Vol.65, pp. 135-179
Abstract
Angesichts des Ersten Weltkrieges waren viele Künstler mit den gesellschaftlichen Verhältnissen unzufrieden und ahnten die Katastrophe. Die meisten Expressionisten glaubten, dab sich die Welt und die Menschheit chaotisch und unmoralisch entwickeln. So hat sich die expressionistische Literatur dieser Zeit von traditionellen literarischen Formen abgekehrt und zu den neuen Formen und Themen hingewendet. Vor allem wollten die Expressionisten durch die Kunst den neuen Menschen schaffen und damit die neue Welt hervorbringen. Die Sprache des Expressionismus ist ekstatisch, metaphorisch und betont die Ausdrucksfähigkeit, Rhythmen. Die Weimarer Republik nach dem Ersten Weltkrieg stand von Anfang an unter vielen Problemen. Sie wurde durch die politischen Unruhen und die Inflation, Arbeitslosigkeit geprägt. In der Weimarer Republik gab es schon einheitliche kulturelle Strömungen nicht mehr. Die Weimarer Kultur wurde durch die Massenkultur wie Film, Rundfunk und Schallplatte stark geprägt, Der Expressionismus wirkte noch weiter, aber die Tendenz der Neuen Sachlichkeit hat sich schon durchgesetzt. Die Neue Sachlichkcit hat den Gegenstand sachlich und objektiv dargestellt. So wurden Fakta und Dokumente bevorzugt. In der Literatur der Weimarer Republik waren die zeitgeschichtlichen Romane, Künstlerbiographien und die sozialkritischen Dramen von Bedeutung. Durch diese literarischen Formen konnten die geschichtlichen Ereignisse angemessen und objektiv dargestellt werden. Während des Dritten Reiches waren die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Schriftsteller sehr fatal. Von Zensur und politischer Verfolgung konnten sie nicht befreit werden. So haben sich die meisten Autoren schnell der nationalsozialistischen Kulturpolitik angepasst. Für die Literatur des dritten Reiches waren das Thingspiel und die "Blut-und-Boden"-Literatur charakteristisch. Vor allem hatten diese literarischen Formen das Ziel, nationalsozialistische Ideologie zu verbreiten. Der Krieg und das gesunde bäuerliche Leben wurden glorifiziert. In diesem bedrohlichen Zustand blieb nur wenigen Autoren die innere Emigration oder das Exil. Der Begriff 'Innere Emigration' wurde von Frank Thieß verwendet und meint die Autoren, die während des Dritten Reiches in Deutschland blieben und gegenüber der nationalsozialistischen Diktatur Distanz zu wahren versuchten. Doch ist diese Klassifizierung und Bewertung der inneren Emigration heute noch problematisch. Weil die Werke der Autoren derneren Emigration oftmals für die herrschende nationalsozialistische Ideologie mißbraucht wurden. Autoren, deren Leben unter dem Regime Hitlers bedroht waren, flüchteten häufig ins Ausland, meistens in die Nachbarstaaten (Österreich, Frankreich, Schweiz, Tschechoslowakei) und in die USA, Südamerika und in die Sowjetunion. Die Exil-Autoren haben mit einer klaren politischen Position und kritischen Literatur gegen die faschistische Ideologie protestiert. Aber das Exil bedeutet für die Autoren einen Zustand wirtschaftlicher Schwierigkeiten. Sie wurden auch von der Last der Heimatlosigkeit und Sprachlosigkeit erdrückt. So haben nicht wenige Autoren (vor allem Stefan Zweig, Walter Hasenclever, Walter Benjamin, Ernst Toller, Kurt Tucholsky) in den Exilländem durch Selbstmord geendet.
ISSN
1226-4636
Language
Korean
URI
http://hdl.handle.net/10371/72631
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Appears in Collections:
College of Education (사범대학)Center for Educational Research (교육종합연구원)교육연구와 실천Journal of the College of Education (師大論叢) vol.64/65 (2002)
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