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국어교육과 외국문학의 수용에 관한 연구 : <생산적 독서>의 관점에서
Rezeption der frerndsprachlichen Literatur in koreanische Lehrbücher : in Bezug auf produktives Lesen

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Authors
한기상; 권오현
Issue Date
1997
Publisher
서울대학교 사범대학
Citation
사대논총, Vol.54, pp. 25-54
Abstract
Bei dieser Arbeit analysieren wir die Rezeption der fremdsprachlichen Literatur in koreanische Lehrbücher in bezug auf produktives Lesen. In den 80er Jahren hat sich in der deutschen Literaturdidaktik ein neues Paradigma gebildet : die handlungs- und produktionsorientierte Literaturdidaktik. Im Zentrum dieser Literaturdidkatik steht der produktive kreative Leseakt, der im Unterricht die verschiedenen Konkretisierungen eines literarischen Textes durch Schüler ermöglicht. Diese Literaturdidaktik geht von der Tatsache aus, daß die Sinnkonstitution eines literarischen Textes lediglich vom Lesevorgang der lesenden Schüler vollendet werden kann, weil die Ästhetizität im rezipierten Text des Lesers realisiert wird. Dem produktiven Lesen liegt die Feststellung zugrunde, daß jeder Schüler als Leser die sinnkonstituierende Freiheit hat. Im Literaturunterricht, wo es sich um den produktiven Umgang mit Literatur handelt, liegt die Rolle des Lehrers nicht darin, seinen Schülern die richtige Interpretation zu vermitteln, sondern die Schüler zur freien Rezeption des Textes zu veranlassen und ihre potentiellen Schöpferkräfte zu wecken. Zwar rezipiert der Leser produktiv den Text auf Grund seines Erwartungshorizontes, aber sein Rezeptionsakt wird im Unterricht von zwei lnstanzen kontrolliert: einerseits von den Textmerkmalen, die als Rezeptionsvorgabe gelten können, andererseits von dem Lernziel, das yom Lehrer repräsentiert wird. Solche Kontrolle läßt die Rezeption in einen Zielpunkt konvergieren, der sich als adäquate Konkretsation(=Interpretation) bezeichnen läßt. Deshalb ist es schließlich festzustellen, daß die Literaturrezeption eigentlich zwischen der divergierenden Kraft der Rezeption und der konvergierenden der Interpretation erfolgt. Nun zeigt es sich, daß sich auch das Kriterium der Textauswahl für den Literaturunterricht andern muß, damit die Schüler ihrererseits handelnd und produzierend auf den literarischen Text reagieren können. Besonders verliert das Kriterium seine Legitimation, das besagt, Texte danach auszuwahlen, daß die Eigenart der zentralen Kultur hervortritt, auf die sie bezogen werden. Stattdessen müßten die lesenden Schüler selbst das Kriterium sein, von dem aus Entscheidungen getroffen werden, wobei vor allem folgende Aspekte berücksichtigt werden müssen. - Der Text errnöglicht für Lernende ohne Dominanz der Lehrer subjektive kreative Deutungen. - Der Text regt zum Nachdenken und zur Diskussion über das dargestellte Thema an. - Das Thema ist aktuell und hat einen Bezug zur Lebenswelt der Schüler. - Das Thema bietet ausreichend Identifikations- und Projektionsansâtze, läßt aber auch kritische Distanz zu. - Der Text wird von den Lemenden als spannend, attraktiv, unterhaltsam, kurz : als lesenswert erfahren.
ISSN
1226-4636
Language
Korean
URI
http://hdl.handle.net/10371/72902
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Appears in Collections:
College of Education (사범대학)Center for Educational Research (교육종합연구원)교육연구와 실천Journal of the College of Education (師大論叢) vol.54/55 (1997)
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