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Zur Sache der Konkreten Poesie

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Authors
Gomringer, Eugen
Issue Date
2000
Publisher
서울대학교 인문대학 독일학연구소
Citation
독일학연구, Vol.9, pp. 276-285
Abstract
Die konkrete Poesie ist ein großes Kapitel für sich. Auf der gan-zen Welt gibt es konkrete Dichter und an sehr vielen Hochschulen wird über konkrete Poesie gelesen. Seit der Romantik gab es keine so breite universale Bewegung mehr wie die der konkrete Poesie. Überall, in Südamerika, Rußland, Japan, Korea und den USA existieren Zentren der konkreten Poesie. Seit dreißig Jahren reise ich durch viele Kontinente, und immer wieder werde ich eingeladen, um über dieses Thema zu sprechen. Es gibt eine große breite Literatur über konkrete Poesie, sogar eine Zweit- und Drittliteratur,

denn konkrete Poesie hat auch Wandlungen und Entwicklungen durchgemacht. So kann man eine Entwicklung von der visuellen zur konkreten Poesie feststellen. Konkrete Poesie ist wahrscheinlich zum größten Teil visuelle Poesie. Auch ein Großteil der lautsprachlichen Poesie ist visualisiert. Seit 50 Jahren aber gibt es eine Spezialität konkreter Poesie, welche keine Sprache mehr benützt, sondern andere Codes, zum Beispiel musikalische Codes, medizinische Codes, chemische Codes. So wird heute eine

große Diskussion zwischen dieser Form der konkreten Poesie ohne Sprache und der konkreten Poesie, die aus Sprache besteht, geführt.
ISSN
1229-7135
Language
German
URI
http://hdl.handle.net/10371/85371
Files in This Item:
Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute for German Studies (독일어문화권연구소)독일어문화권연구 (Zeitschrift für Deutschsprachige Kultur & Literaturen)Deutschlandforschung (독일학연구) Volume 09 (2000)
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