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국어 進行相 형태의 處所論的 해석
Zur lokalistischen Interpretation des progressiven Aspekts im Koreanischen

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Authors
高永根
Issue Date
1980
Publisher
서울대학교 언어교육원
Citation
어학연구, Vol.16 No.1, pp. 41-55
Abstract
1. Man kann sagen, daß die allgemeine Form des progressiven Aspekts in der Koreanischen Sprache der Gegenwart - ko iss- ta (Form 1) ist. Außerdem kann der progressive Aspekt auch von - nuη chuπg i- ta (Form 2) bezeichnet werden. Die Form 2 ist entstanden aus der Verbindung des Partizips präsentis -ηun mit quasi- freiem Nomen, chung(中) aus dem chinesischen Ursprung. Die Kopula i- wird angefi.ihrt an chung, das ,Mitte‘oder, Vorgang‘bedeutet. Die Form 2 kann als πun chung e iss- ta (Form 2') umgeschrieben
werden. Das quasi- freie Nomen chuηg regiert lokative Partikel e und nach dieser Partikel kommt das Verbum der Befindlichkeit, iss- .
2. Die Form 2 unterscheidet sich von der Form 1 in bezug auf syntaktisch- pragmatische Hinsicht. Sie wird den Verbà angefi.igt, die die Ationsart wie [- stative] , [- punktuell] und [- resultativ] ausdri.icken. Diese Form verträgt sich sehr nati.irlich mit den Sprechzeitbezogenen Adverbien . .sie wird nur da verwendet, wo das Merkmal [ + Mensch] als Agens auftritt oder vorgestellt wird. In dem Ausdruck wie Die Erde dreht sich um Sonne darf nicht diese Form benutzt werden. Die Form 2 ist auch durch pragmatischen Faktoren
bedingt. Die Fragesätze, in denen illokutionelle Kräfte des Sprechers erfaßt werden, können nicht mit der Form 2 zusammen verwendet werden. Die sino- koreanischen Wörter nehmen gewöhnlich chuηg i-ta(Form 3) statt der Form 2. Die Form 3 kann auch als lokativer Ausdruck, chuπg e iss-ta umgeschrieben werden. Die Form 3 darf für die Verba mit der Aktionsart wie [ 十punktuell] , [ 十resultativ] verwendet werden.
3. Die Form 2', eine Variente der Form 2, kann in bezug auf lokalistische Hinsicht erklärt werden. chuηg bedeutet eigentlich den räumlichen Begriff ,Mitte ‘Vermöge der Analogie des Zeitlichen( =Geistigen) und Räumlichen ( = Sinnlichen) wird räumlicher Begriκ auf zeitliche Wahrnehmung ‘Vorgang' übertragen. Der Aufbau der Form 2' wird wie, Partizip nun+ Nomen chuπg + lokative Patikel e+ Verbum der Befindlichkeit iss- ‘formalisiert. Die Tatsache, daß chung nur das Partizip präsentis nehmen darf, ist zum zeitlichen Begriff ‘ Vorgang' von chung verpß.ichtet. Nach chung wird lokative Partikel e verwendet. Es kann im Zusammenhang mit der eigentlichen Bedeutung von chung erklärt werden. Die Verwendung von iss-, Verbum der Befindlichkeit, hängt auch mit der räumlichen Bedeutung von chuηg zusammen. In Hinsicht auf die Erkenntnisth eorie ist es selbstver ständlich, den lokalen Ausdruck auf zeitbezogen-abstrakte Bedeutung zu übertragen. Die Bedeutung der lokativen Partikel e, die von chung regiert wird, ist nicht konkret sondern abstrakt bzw. grammatisch. Trotzdem sind die Selektionsbeschränkungen des abstrakten Lokativs und die des konkreten Lokativs gleich. Die lokative Partikel e darf mit den temporalen bzw. lokalen Adverbien zusammenvorkommen, aber nicht mit den modalen bzw. instrumentalen Adverbien. Solche Selektionsbeschränkungen unterstützen die Tatsache, daß die Tiefenstrukturen zweier Lokative gleich sind.
4. Wir behaupten, daß der lokale Ausdruck des progressiven Aspekts im Koreanischen eng mit dem konkret- lokativen Ausdruck zusammenhängt. Diese Tatsache weist darauf hin, daß die loka1istische Theorie von Anderson(l973) auf das Koreanische angewendet werden kann. Das Koreanische gehört zur Sprachgruppe wie das Baskische, Deutsche, sowie das Agyptische, deren progressiven Aspekte in der Oberfl.ächenstruktur realisiert werden.
ISSN
0254-4474
Language
Korean
URI
http://hdl.handle.net/10371/85626
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Appears in Collections:
Language Education Institute (언어교육원)Language Research (어학연구)Language Research (어학연구) Volume 16 Number 1/2 (1980)
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