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민주주의와 문화적 다양성 -바이마르 공화국 시기의 모더니즘 예술 문화를 중심으로-
Demokratie und kulturelle Verschiedenheit -Zum Schicksal der modernen Kultur in der Weimarer Republik-

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Authors
오순희
Issue Date
2004
Publisher
서울대학교 인문대학 독일학연구소
Citation
독일어문화권연구, Vol.13, pp. 134-157
Abstract
Was die Beziehtrng zwischen Demokratie und Ku1tur angeht, scheint es immer sinnvoll zu sein, wenn man sagt: Je demokratischer eine Nation ist, desto verschiedener entwickelt sich die Ku1tur. Jeder Versuch, die moderne Suche nach der unbedingten Verschiedenartigkeit des kulturellem Lebens kritisch zu sehen und die Richttrng der Ku1tur werturteilend im Auge zu haltan, kommt daher auf den Verdacht der Antidemokratie. Die deutsche Kulturgeschichte in der Weimarer Republik zeigt, wie die Zeit der Weimarer Republik die erste demokratische Verfassung und die moderne Kultur im heutigen Sinne zur Tage gebracht hat. Die Geschichte um das zweite Jahrzehnt des 20. Jahrhundert bedeckt sich mit unzähligen Beispielen von kulturhistorischer Bedeutung so wie, um nur einige Beispiele anzugeben, die Aufführung des expressionischen Film Dr. Kaligaris Kabinett im Jahre 1919, wo die Demokratie der Weimarer Republik verfassungsgemäß begann, Freuds wichtige psychologische Aufsätze, Einsteins Relativitätstheorie, Heideggers Hauptwerk Sein und Zeit, Schönbergs Musik, Kafkas Literatur und vor allem das Baullaus von Gropyus, Vater der rmdernen Architektur genannt. Im Topos, “die Goldenen Zwanziger", sammelt sich alle Vorstellungen des legendären AufschWung dieser Zeit sowohl in der Demokratie als auch in der Kultur. Es hat sich jedoch die Frage erhoben, ob diese Zwaniger in der Tat "golden" gewesen sei, ob die Vorstellung des Zeitalter nicht ein Mythos gewesen sei. Denn dieses Zeitalter bedeckt sich auch, so wie Benjamin, mit dem blutigen Nebel des Faschismus. Das Schicksal der Weimarer modernen Kultur besteht darin, dass nicht wenige von den hervoragendsten Vertreter diser Zeit unter dem Verdacht stehen, dass sie nicht frei von der faschistischen Farbe seien, sei es gewollt oder gezwungen, Peter Gay hat auf eine Homologie zwischen Politik und Kultur am Beispiel der Geschichte des Bauhaus hingewiesen, dem das ähnliche Schicksal ereilte wie der Demokratie der Weimarer Republik im Zeitraum 1919-1933. Angesichts dieser Verworbenheit der Weimarer Moderne mit der totalitären Ideologie scheint es wiederum unzulänglich zu sein, wenn man die Verschiedenheit der Kultur perse für das Kriterium der Demokratie hält, sei es denn, dass man gleichzeitig im Auge hält, wohin sich diese Verschiedenheit verschiebt und welche Ideologie ihre Hände im Spiel hat.
ISSN
1229-7135
Language
Korean
URI
http://hdl.handle.net/10371/87294
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Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute for German Studies (독일어문화권연구소)독일어문화권연구 (Zeitschrift für Deutschsprachige Kultur & Literaturen)독일어문화권연구 Volume 13 (2004)
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