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회상의 글쓰기 -테오도르 슈토름의 초기작품(1848-1859)에 나타난 회상의 특징과 서술전략-
Erinnerung und Erzählstrategie in Theodor Storms frühen Novellen(1848-1859)

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Authors
이노은
Issue Date
2004
Publisher
서울대학교 인문대학 독일학연구소
Citation
독일어문화권연구, Vol.13, pp. 158-179
Abstract
Storm (1817-1888) ist der Meister der Erinnerung. Die vorliegende Arbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Formen und Funktionen der Erinnerung in der Aufbauphase seiner Novellistik zu beleuchten, nämlich in den ersten 10 Jahren seiner etwa 40-jährigen Schaffenszeit. Die neueren kulturwissenschaftlichen Diskussion über die menschliche Erinnerung können der Erinnerungs-Forschung, die schon abgeschlossen zu sein schien, neue Perspektiven anbieten. Dabei wird die Erinnerung, die Auseinandersetzung der Menschen mit der Zeit, im Zusammenhang mit der persönlichen und kollektiven Identitätsbildung, der Selbstlegitimierung durch Selektion und Verdrängung betrachtet. Charakteristisch für die Erinnerung bei Storm ist die Tatsache, dass sie dem Leser durch rrehrfache Rahmungen als ein mehrstimmiger Bericht vorliegt. Die Parallelisierung der verschiedenen Perspektiven in der Erinnerung durch mehrfache Einrahmungen oder durch gesprächförmige, schreibende und lesende Erinnenmg, durch die Einführung der anderen, marginalen Stimmen, oder durch Einsatz der symbolischen Dingwelt dynamisiert Storms Erinnerungswelt, die auf den ersten Blick einen statischen und friedlichen Eindruck hervorruft, und stellt eine wichtige Konstante der Novellistik Storms dar.
ISSN
1229-7135
Language
Korean
URI
http://hdl.handle.net/10371/87295
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Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute for German Studies (독일어문화권연구소)독일어문화권연구 (Zeitschrift für Deutschsprachige Kultur & Literaturen)독일어문화권연구 Volume 13 (2004)
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