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<독일어 입문 1> 회화중점반 수업사례 연구
Eine Untersuchung zum (kommunikativen) Deutsch für Anfänger“ Kurs — anhand der Unterrichtserfahrungen

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Authors
강미란
Issue Date
2007
Publisher
서울대학교 인문대학 독일학연구소
Citation
독일어문화권연구, Vol.16, pp. 145-166
Keywords
열린 교수법창의성지적 관심멀티미디어양국 언어와 문화의 매개offene UnterrichtsmethodeKreativitätintellektuelles InteresseMultimedienVermittlungder beiden Sprachen und Kulturen
Abstract
Dieser Aufsatz soll zeigen, wie man im Sprachunterricht für Anfänger, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, das Interesse der StudentInnen wecken und sie zum Weiterlernen bewegen kann. Es ist sehr wichtig, dass die StudentInnen von sich selbst aus Lust bekommen, Deutsch zu lernen. Somit besteht die Aufgabe des Lehrers darin, sie sowohl sprachlich als auch kulturell anzuregen, indem man möglichst „offene Fragen und Aufgaben“ stellt. Mit „offen“ meine ich, dass die Übungen nicht an sich vollkommen gemacht sein sollten, sondern erst durch die aktive Teilnahme der StudentInnen vervollständigt werden können und sollten. D.h., es gibt nicht nur eine Lösung, sondern immer mehrere, weil jeder Student seine Meinung und Denkweise in die Übungen projiziert. Wenn es z. B. um das Konjugieren von „essen“ geht, frage ich „Was isst du (nicht) gern?“, „Was isst deine Freundin (Freund) (nicht) gern?“, „Was essen deine Eltern (nicht) gern?“, „Was essen die Koreaner (Deutschen) (nicht) gern?“: Die Studenten konjugieren, indem sie sich ihre Lieblingsspeise bzw. die von ihren Bekannten oder die Nationalspeise vorstellen. Somit können sie viel kreativere Sätze bilden als zuvor. Auf diese Weise habe ich versucht, den Inhalt des Lehrwerks mit der Lage, in der sich die StudentInnen in Korea befinden, zu verbinden, damit sie den Zugang zur fremden Kultur und Sprache finden und zugleich ihre eigene, also die Koreanische mit der Fremden, vergleichen können. Die andere Absicht des „offenen“ Unterrichts liegt darin, dass sich die StudentInnen auf praktische Informationen einstellen können. Wenn sie im Lehrwerk einen Dialog am Bahnhof behandeln, sollten sie in der Lage sein, den Fahrplan der DB zu lesen und ihn in der Tat anwenden zu können. Wenn die TeihnehmerInnen auf diese Weise das Deutsche mit Koreanischem, das Textualisierte mit der Wirklichkeit vergleichen, gewinnen sie viel mehr ihre eigene Ausdrucksfähigkeit und diese Tätigkeit entspricht auch ihrem intellektuellen Interesse. Um zu solchen „offenen“ Situationen zu kommen, habe ich mehrmals Bilder, PowerPoints und selbst gemachte Lehrmaterialien verwendet. Dabei sollte der Lehrer aufpassen, dass die Zweitlehrmaterialien nicht zu viel werden, denn sonst verlieren die StudentInnen die Konzentration und werden zerstreut. Durch solche Unterrichtsmethoden habe ich gute Erfahrungen gemacht. Die StudentInnen waren am Ende des Semesters mit dem Unterricht sehr zufrieden. Sie fanden den Unterricht sowohl inhaltsreich als auch dessen Vorgang spannend. Das Vorurteil, Deutsch sei eine schwierige Sprache, sei nicht mehr vorhanden. Es bleibt jedoch einiges zu wünschen übrig: die für den Sprachunterricht nicht geeignete Sitzordung, viel zu umständliche technische Einrichtungen für die Bilder bzw. Power Point Anwendungen, absolut wenig zugeteilte Sprachstunden, unterschiedliche Sprachkompentenzen unter den Teihnehmern in Deutsch sollten allmählich verbessert werden.
ISSN
1229-7135
Language
Korean
URI
http://hdl.handle.net/10371/87330
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Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute for German Studies (독일어문화권연구소)독일어문화권연구 (Zeitschrift für Deutschsprachige Kultur & Literaturen)독일어문화권연구 Volume 16 (2007)
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