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동서독 재분단의 가상역사 -토르스텐 베커의 소설 『멋진 독일』 -
Eine virtuelle Geschichte vom wieder geteilten Deutschland -Thorsten Beckers Roman Schönes Deutschland-

DC Field Value Language
dc.contributor.author임홍배-
dc.date.accessioned2014-01-10T02:34:00Z-
dc.date.available2014-01-10T02:34:00Z-
dc.date.issued2009-
dc.identifier.citation독일어문화권연구, Vol.18, pp. 1-19-
dc.identifier.issn1229-7135-
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/10371/87352-
dc.description.abstractIn Thorsten Beckers Roman Schönes Deutschland geht es um die virtuelle Geschichte eines wieder geteilten Deutschlands. Die Erzählzeit datiert 2048, und der Ich-Erzähler erinnert sich an seine Erfahrungen vorca. fünfzig Jahren, als sich das einmal vereinigte Deutschland im Jahre 199& wieder in die neue DDR und die neue BRD teile. Der Erzähler behauptet, dass der Wieder-vereinigungsprozess von der romantischen Geschichtschreibung verklärt worden sei und im Fernsehen beruhe. Dagegen argumentiert er, dass er die echte Geschichte, die er selber persönlich erlebt hat, für die Nachwelt erzählen will. Laut Erzähler kehrte Honecker aus seinem Exil zurück und wurde von den Ost-Bürgern willkommen geheißsen, und die neue Gründung der DDR wurde als Konterkonterrevolution gefeiert. Diese virtuelle Geschichte wird in Buzug auf zwei Erzählschicht dargestellt: zum einen hinisichtlich von Episoden in der Theaterwelt und zum anderen im Hinblick auf eine Liebesgeschichte. Im Zentrum der Theaterwelt steht eine bizarre Figur namens Fritz Meier, der als Direktor des Berliner Ensembles bei der Vorbereitung der Aufführungen von zwei Dramen Brechts das Wort führt. Laut Meiers Konzept 'einer dritten Version' von Brechts Baal soll der neue Baal als derjenige Charakter ersheinen, der "den untergegangen Egoismus als Farbenreichtum und Pracht einer Gesellschaft, die heute geboren ist, wiedererstehen läßt." Damit plädiert Meier für den Egoismus, der in der ehemaligen DDR unterdrückt wurde und in der neuen DDR ungehemmt getrieben werden soll. Dabei handelt es sich auch um eine diffamierende Verfälschung von Brechts Baal, in dem Brecht die Hauptfigur Baal als einen Hochstapler und Mörder darstellt, der von den Konflikten und Widersprüchen des Kapitalismus erzeugt wird. Meiers Manipulation geht noch weiter, indem er die Hitler-Figur aus dem Aufstieg des Arturo Uidurch Stalin ersetzt.-
dc.language.isoko-
dc.publisher서울대학교 인문대학 독일학연구소-
dc.subject가상역사-
dc.subject통일-
dc.subject재분단-
dc.subject연극소설-
dc.subject미디어-
dc.subject시뮬레이션-
dc.subjectVirtuelle Geschichte-
dc.subjectWiedervereinigung-
dc.subjectWiederteilung-
dc.subjectTheaterroman-
dc.subjectMedien-
dc.subjectSimulation-
dc.title동서독 재분단의 가상역사 -토르스텐 베커의 소설 『멋진 독일』 --
dc.title.alternativeEine virtuelle Geschichte vom wieder geteilten Deutschland -Thorsten Beckers Roman Schönes Deutschland--
dc.typeSNU Journal-
dc.contributor.AlternativeAuthorLim, Hong-Bae-
dc.citation.journaltitle독일어문화권연구-
dc.citation.endpage19-
dc.citation.pages1-19-
dc.citation.startpage1-
dc.citation.volume18-
Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute for German Studies (독일어문화권연구소)독일어문화권연구 (Zeitschrift für Deutschsprachige Kultur & Literaturen)독일어문화권연구 Volume 18 (2009)
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