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"Alois Riehl의 Kant 해석"
"Alois Riehl Kantinterpretation"

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Authors
정진
Issue Date
1982
Publisher
서울대학교 인문대학
Citation
인문논총, Vol.9, pp. 73-90
Abstract
Naeh der Meinung A. Riehls ist die Frage der Vernunftkritik Kants eine Frage nach ler Erkenntnis. Jedoch erfordert sie zu ihrer Beantwortung keine vollständige "'Theorie ler menschlichen Erkenntnis." Die Aufgabe ist beschränkt auf die Erkenntnis a priori; das viele "Empirische und Sinnliche" bleibt außer Betracht. Die für die ganze Untersuchung maßgebliche Formulierung lautet: Wie sind synthetische Urteile apriori möglich? Und zwar zielt die Möglichkeitsfrage nicht auf die zu ermöglichende Wirklichkeit, sondern auf die zu begründende objektiye Gültigkeit solcher Urteile. Alois Riehl betont mehrfach, das Problem Kants sei ein Iediglich erkenntnistheoretisches Problelm. Auf die Erkenntnis gehe die kritische Frage, nicht auf die Existenz. Dennoch ist der Denker an der Seinsweise des Dinges an sich lebhaft interessiert. Das könnte schon darum verständlich scheinen, weil sich im kritischen System die Frage nach der Erkenntnis nicht von der nach der Gegenständlichkeit trennen läßt, und weil bei dieser der Ausblick auf das Ding-an-sich Problem nahe liegt. Tatsächlich reißt Riehl aber Erkenntnis des Gegenstandes und Gegenstand der Erkenntnis in einer Weise auseinander, die diese Erklärung nicht zuläßt. Vielmehr ist hier an das Problem zudenken, in dessen Erörterung Riehl überhaupt zur kritischen Fragestellung geführt wird: An das der Möglichkeit der positiven Wissenschaften. Der Punkt, an dem Riehls Interpretation völlig versagt, ist demnach die Begründung ler Erfahrungsgegenstädlichkeit, ihre Begründung nämlich im streng kritishen Sinnc.
ISSN
1598-3021
Language
Korean
URI
http://hdl.handle.net/10371/26563
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Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute of Humanities (인문학연구원)Journal of humanities (인문논총)Journal of Humanities vol.09 (1982) (인문논총)
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