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독일 '폭풍노도'의 저항문학 연구
Untersuchung über die literarische anti-feudalabsolustische Bewegung des 'Sturm und Drangs'

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Authors
曺昌燮
Issue Date
1993
Publisher
서울대학교 사범대학
Citation
사대논총, Vol.46, pp. 103-132
Abstract
Diese Abhandlung setzt sich die Aufgabe, die literarische anti-feudalistische Bewegung innerhalb des 'Sturm und Drangs'zu untersuchen. Die bürgerlich-antifeudale Opposition bildete das soziale Fundament für die unter dem Namen Sturm und Drang bekannt gewordene literarische Bewegung,die eine neue, höhere Phase der bürgerlichen Aufklärung einleitete. Diese Bewegung war vorrangig eine "literarische Revolution",die Goethe als eine "deutsche literarische Revolution" bezeichnete. Obwohl sie über den Bereich der literarischen Bewegung hinaus keine politische Revolution auslëste und die gesellschaftliche Zustände der siebziger Jahre in Deutschland nicht ndern konnte, trug sie einen ausgesprochenen politischen Charakter und gab dem Emanzipationskampf des Bürgertums neuen Auftrieb. Die jungen Schriftsteller griffen in ihren k hnsten Werken offen und direkt das Feudalregime an. Da sie sich nicht auf eine breite Volksbewegung stützen konnten, mu ßten sie sich mit der Forderung nach sozialen Reformen begnügen. Indem sie aber aus den Quellen der Volkspoesie und Volkssprache schöpften, entwickelten sie nicht nur lebensvolle literarische Formen, sondern gaben auch ihren Werken echte Volkstümlichkeit. Hamann und Herder sind Erwecker der volkstümlichen Tendenzen vom Sturm und Drang. Das in der fr hen Aufklärung noch weitgehend abstrakte Postulat von der Selbstbestimmung des Individuums entwickelte sich um 1770 zur leidenschaftlichen Forderung nach der Freiheit der Persönlichkeit, Der Persönlichkeitsbegriff der 'literarischen Revolution' verkörperte sich in der Vorstellung vom 'Genie'. Imösch pferischen Genie wurde die Ganzheit des Menschen in seiner Einheit von Gefühl und Verstand erfaßt. Als Künstler suchte das Genie die Fesseln einer streng befolgten mechnischen Nachahmungstheorie zu sprengen und setzte die Regeln selbst. Goethe erfüllte und vollendete,was Hamann und Herder vorbereitet und abgebahnt hatten. Mit seinen Liedern, Hymnen und Balladen,seinen Dramen 「Götz」und 「Egmont」, seinem 「Werther」 leitete er eine neue Epoche in der deutschen Literatur ein,in denen er das Feudalsystem angriff. Schiller entz ndete sichüan der eigenen bitteren Erfahrung fürstlicher Willkür und reifte seine politische Einsicht. Das beherrschende Thema seiner Werke ist das des b ürgerlichen Freiheitsdranges und Tyrannenhaßes, wie es in dieser kühnen Offenheit und Schärfe bisher noch nicht angerührt wurde. Die jungen Dichter in Straßburg und in Frankfurt waren vorwiegend Dramatiker. Sie ergriffen leidenschaftlich Partei für die Unterdrückten und Emiedrigten des Volkes und formten die 'Selbsthelfer' und 'Genie', die es wagten, die Schranken der Feudalordnung zu durchbrechen und deren Gesetzen zu trotzen. Der Titel von KJinger,'Sturm und Drang', bezeichnet treffend ihre kraftvolle Rebellion gegen die gesellschaftlichen Grenzen und k nstlerischen Regeln ihrer Zeit, die ihrem b rgerlichen Freiheits willen Fesseln anlegten. Die Dichter des 'Güttinger Hain' riehteten sich ihr Haß gegen die antinationale Politik der Fürsten, Die politische Lyriker und Publizisten in Schwaben gewannen im Kampf gegen das unbeschränkte Fürstentum, dessen Herrschaftssymbole das Schloß Solitude und die Feste Hohenasperg waren.
ISSN
1226-4636
Language
Korean
URI
http://hdl.handle.net/10371/72704
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Appears in Collections:
College of Education (사범대학)Center for Educational Research (교육종합연구원)교육연구와 실천Journal of the College of Education (師大論叢) vol.46/47 (1993)
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