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횔덜린의 아스클레피아데스 송가 두 편에 나타난 걸음과 앎의 관계
Das Gehen als Erkenntnisvorgang Überlegungen zu zwei Asklepiadeischen Oden Friedrich Hölderlins

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Authors
박성용
Issue Date
2014
Publisher
서울대학교 인문대학 독일학연구소
Citation
독일어문화권연구, Vol.23, pp. 35-62
Keywords
가다음보아스클레피아데스 송가인식행위GehenVersfussAsklepiadeische OdeErkenntnisvorgang
Abstract
시의 운율은 걸음에 관련되어 있다. 음보라는 말과 이에 해당하는 독일어 단어 ‘Versfuß’에는 걷는 발이 담겨 있다. 횔덜린이 1800년 이후 쓴 시에서 발의 걷는 속도와 방향을 정해주는 운율 형식은 송가와 비가 그리고 자유리듬에 따른 찬가이다. 횔덜린은 도보 여행의 모티브를 이런 운율 형식에 담았다. 이 글에서는 시의 운율에 따른 걸음의 성격과 걷는 모티브의 관계를 아스클레피아데스 송가 Asklepiadeische Ode에 따라 쓰인 두 편의 시 의 확장판과 「용기 없음 Blödigkeit」에 제한하여 다루려 한다. 이 두 편의 시 작품에서 걷는 모티브가 내는 효과를 살펴보는 것이 이 글의 목적이다. 이 두 시에는 처음부터 걷는 모티브가 들어 있지는 않았으나, 횔덜린은 두 작품을 개작하면서 이 모티브를 시를 관통하는 소재로 삼았다.
Dieser Beitrag behandelt das Motiv des Gehens in den beiden Asklepiadeischen Oden Friedrich Hölderlins Lebenslauf und Blödigkeit unter zwei Gesichtspunkten. Der eine ist der Widerstreit zwischen metrischem Zwang und Inhalt. Der Versfuß, der ein Sinnbild für die Metrik darstellt, bestimmt das Tempo und die Richtung des Gehens. Hölderlin wählte die Asklepiadeische Ode zur metrischen Vorlage für seine Gedichte Lebenslauf und Blödigkeit, in denen es um das Motiv des Gehens geht. Die Odenform besteht aus der Wiederholung der ersten 6 Silben mit beschränkter Variation, wobei das Gehen in diesem Versfuß als Pendelbewegung aufgefasst wird. Die metrische Vorlage gerät in Widerstreit mit dem Motiv des Gehens, als Hölderlin einen Zusammenhang zwischen diesem Motiv und dem der Freiheit herstellt. Der vorliegende Beitrag analysiert deshalb ausführlich Struktur und Inhalt der beiden Oden, um diesen Widerspruch in den Vordergrund zu rücken. Der Beitrag zeichnet ferner Hölderlins Versuch nach, das Motiv des Gehens inhaltlich so zur Entfaltung zu bringen, dass er darin sein Weltbild aufnehmen konnte. Das Bild der Welt, die das lyrische Ich auf seinem Wandern erfährt, rechtfertigt Hölderlin in der erweiterten Ode Lebenslauf mit Argumenten, die aus der aufklärerischen Theologie sowie der kritischen Philosophie gespeist sind. Und die Ode Blödigkeit setzt die Annahme voraus, dass die Welt kohärent konstituert ist und der Mensch sie entsprechend wahrnehmen kann. Das Gehen wird in dieser Ode als Erkenntnisvorgang dargesellt. Damit gelangt Hölderlin über das Motiv des Gehens zu einer Einsicht in die Autonomie des Menschen.
ISSN
1229-7135
Language
Korean
URI
http://hdl.handle.net/10371/93835
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Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute for German Studies (독일어문화권연구소)독일어문화권연구 (Zeitschrift für Deutschsprachige Kultur & Literaturen)독일어문화권연구 Volume 23 (2014)
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