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카프카문학에 있어서의 유태성과 프라하
Das Judentum und Praha in der Dichtung Franz Kafkas

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Authors
박환덕
Issue Date
1995
Publisher
서울대학교 인문대학 인문학연구소
Citation
인문논총, Vol.33, pp. 47-68
Abstract
Die sattsam bekannte Schwierigkeit, Kafkas Schriften zu entschlüsseln, geht in der Hauptsache zurück auf die Ahsurdität und Irrealität der Situationen, mit denen der Leser immer wieder konfrontiert wird. Die Welt von Kafkas Figuren stimmt nicht mit unserer Alltagserfahrung überein; wir erleben sie gleichsam als irrealen Traum. Das Erkennen, besser, das Innewerden dieser traumhaften Situationen liefert, zumal der Fragmentcharakter Kafkaschen Schreibens seine Wirkung nicht verfehlt, jedoch nicht den Schlüssel zu einer möglichen abgeschlossenen Interpretation; es führt uns vielmehr an den Eingang eines Labyrinthes, das sich als ein mit höchstem Raffinement gestaltetes Konstrukt des Autors herausstellt. Die Verbindung von einerseits analysierend nüchterner, andererseits phantastischirrealistischer Darstellung, gepaart mit der daraus resultierenden spezifischen Struktur des Textes, verleiht dem Kafkaschen Oeuvre den Charakter einer besonderen qualitativen Geschiossenheit, einer Geschlossenheit, die in der Hauptsache auf dem einheitlichen Bildcharakter beruht.
ISSN
1598-3021
Language
Korean
URI
https://hdl.handle.net/10371/28987
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Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute of Humanities (인문학연구원)Journal of humanities (인문논총)Journal of Humanities vol.33 (1995) (인문논총)
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