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토마스 만의 작품에 있어서의 引用
Das Zitat im Werk Thomas Manns

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Authors
최순봉
Issue Date
1995
Publisher
서울대학교 인문대학 인문학연구소
Citation
인문논총, Vol.33, pp. 69-91
Abstract
Der Roman als Kunstform macht im zwanzigsten Jahrhundert eine Krise durch. Das freie Fabulieren, das spontane Erdichten wird von der Reflexion und von dem lähmenden Gefühl gehemmt, daß alles, was der herkömmliche Roman auszudrücken vermag, schon gesagt worden ist. Damit ist der Roman in eine Phase der Reflexion und der Intellektualisierung eingetreten, in die Stufe der Kritik. Thomas Mann gehört nicht zu dem Typus des spontan Schaffenden Künstlers. Er hat schon früh davon gesprochen, daß er das Aneignen stets hëhergestellt habe als das Erfinden. Thomas Mann war ein hochintelligenter, nachschaffender Schriftsteller, der in der Parodie seine schöpferische Möglichkeit erkannt hatte. Den Ausgangspunkt bildet das Erlebnis einer allgemeinen Kulturkriese, die sich auf dem Künstlerischen Gebiet in der Sterilitat schöpfrischen Fähigkeiten, im Mangel an Inspiration und an spontaner Schëpferkraft äußert. Es gibt indessen einen Ausweg aus der Kriese zu erneutem Schaffen, indem der Künstler die Forderung der Spontaneität und Inspiration aufgibt und seine Zuflucht zu berechnender Konstruktion nimmt. ,Konstruktion' war um 1910 nahezu ein Schlagwort, sie gab dem künstlerischen Schaffen, nicht nur in der Literatur sondem auch in der Malerei und in der Musik weitgehend das Gepräge.
ISSN
1598-3021
Language
Korean
URI
https://hdl.handle.net/10371/28989
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Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute of Humanities (인문학연구원)Journal of humanities (인문논총)Journal of Humanities vol.33 (1995) (인문논총)
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