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유령과의 투쟁 -하인리히 폰 클라이스트의 노벨레 로카르노의 거지노파>를 중심으로-
Zum Kampfrnotiv gegen die Geisterwelt in der Novelle 'Das Bettelweib von Locarnod von Heinrich von Kleist

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Authors
신태호
Issue Date
1995
Publisher
서울대학교 인문대학 인문학연구소
Citation
인문논총, Vol.34, pp. 65-79
Abstract
Diese Arbeit versucht, Heinrich von Kleists 『Das Bettelweib von Locarrio』 hauptsächlich in erkenntnistheoretischer Hinsicht zu analysieren. Diese Novelle behandelt eine Spukgeschichte, in der die Problematik der Vergeltung des Unrechts und des dadurch verursachten Todes motiviseh entfaltet wird. Kleist legt dabei aber das Gewicht nicht auf den Vergeltungsprozeß, sondern auf das Bemühen des Marchesen um das Feststellen des Spuks. Der Marchese faßt nâmlich den Entschluß, die Spukgestalt selbst 'mit den Augen' zu vergewissern und steht damit selbstbewußt der rätselhaften Geisterwelt gegenüber. Nach dem zweimaligen Versuch gelingt es ihm allerdings, die Geistererscheinung zu erkennen(?), aber nicht direkt, sondern durch die Bewegung des Hundes, die das gespensterartige Gerausch begleitet. Daß der Marchese hierbei den Spuk nur durch ein drittes Wesen erkennen konnte, bedeutet im Grunde genommen die menschliche Unfähigkeit, in die Geisterwelt hineinzuschauen. Nach Kleists Ansicht gehört nämlich die Geisterwelt zur metaphysischen Sphäre, die weit über das menschliche Verständnis hinausgeht. Diesem Ergebnis entsprechend kann man dann über das 'Was' der dichterischen Gestaltung der Spukgeschichte nur sagen: In dieser Novelle handelt es sich schließlich um den mißlungenen Versuch des Menschen, kämpferisch in die metaphysische Welt zu gelangen.
ISSN
1598-3021
Language
Korean
URI
https://hdl.handle.net/10371/28997
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Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute of Humanities (인문학연구원)Journal of humanities (인문논총)Journal of Humanities vol.34 (1995) (인문논총)
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