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횔덜린의 시 에게해 군도(群島) : "Der Archipelagus" Holderlins

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Authors

황윤석

Issue Date
1998
Publisher
서울대학교 인문대학 인문학연구소
Citation
인문논총, Vol.40, pp. 199-224
Abstract
Das Gedicht "Der Archipelagus" hat ein gemeinsames Thema mit der Elegie "Brot und Wein". In den beiden Gedichten bestimmt der Dichter seine Zeit als die unerwünschte und singt von der Erwartung der kommenden neuen Zeit. In dem Gedicht "Der Archipelagus" kënnen wir noch ein weiteres wichtiges Thema, das eher den Mittelpunkt des Gedichtes bildet, finden. Das ist die Entstehungsbedingung der menschlichen Kultur. Nach den Überlegungen des Dichters blüht die Kultur nur unter der Bedingung, daß man naturgemäßes Leben führt. Er nimmt sich das Perikleische Zeitalter des alten Griechenlands zum Vorbild. Daß die alten Griechen harrnonische Gemeinschaft bildete und glanzende Kultur hervorbrachte, das war nur dadurch mëglich, daß sie tiefste Verehrung für die Götter und unbegrenztes Vertrauen zu ihnen gehabt hatten. Das ist nichts anderes als die Verehrung für die heilige Naturkraft und die Herstellung der naturgemäßen Gesellschaftsordnung. Dagegen ist die Moderne, in der es nur die spießbürgerlichen Spezialisten, aber keine "Menschen" gibt, in den Augen des Dichters so barbarisch wie das alte monarchische Persien, dessen Gesellschaftsordnung naturwidrig war. In diesem Sinne ist das Gedicht eine harte Kritik an seiner Zeit. Die der künstlerischen Gestaltung dieses Gedankens gemäße metrische Form hat der Dichter an dem Hexameter gefunden. Das elegische Distichon, eine Alternative, da das Gedicht auch elegischen Charakter aufweist, wäre besonders für den zweiten Teil des Gedichtes, der nachdrücklich epischen Charakter hat, nicht geeignet. Die Aufnahme des Hexameters rechtfertigt außerdem der hymnische Ton am Anfang sowie am Ende des Gedichtes urn so mehr. So gesehen wird die gattungsrnäßige Kategorie des Gedichtes klar. Es ist weder einfache Elegie, noch einfache Hymne, sondern eine elegische Hymne mit epischem Charakter. Bei Hölderlin scheint das Griechentum keine von außen aufgenommene, sondern eine eingeborene Form des Geistes zu sein. Das bestätigt sich auch durch dieses Gedicht.
ISSN
1598-3021
Language
Korean
URI
https://hdl.handle.net/10371/29290
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Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute of Humanities (인문학연구원)Journal of humanities (인문논총)Journal of Humanities vol.40 (1998) (인문논총)
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