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헤르더의 초기사상 연구
Zum menschenorientierten Denken in Herders Frühwerken (1764-1772)

DC Field Value Language
dc.contributor.author김대권-
dc.date.accessioned2014-01-09T08:00:57Z-
dc.date.available2014-01-09T08:00:57Z-
dc.date.issued2003-
dc.identifier.citation독일어문화권연구, Vol.12, pp. 32-54-
dc.identifier.issn1229-7135-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/10371/87271-
dc.description.abstractIn der vorliegenden Arbeit geht es darum, zu betrachten, was die theologischen, pädagogischen und philosophischen Schriften des jungen Herder durchzieht. Von der Rigaer Zeit an übt Herdersein ganzes Leben hindurch das geistliche Amt aus. Den Zweck seiner pastoralen Tätigkeit sieht er darin, die menschliche Seele glück1ich zu machen. Als Prediger will er zugleich “ein würdiger Lehrer der Menschheit" werden. Sein predigtamt soll ihm als ein prarktisches Mittel zur Bildung des Menschen dienen. Herder behaπt zwar auf der Göttlichkeit der Offenbarung, aber 잉 behauptet, daß sich die Offenbarung gemäß der menschlichen Natur, d. h. in der dem Menschen verständlichen Sprache, in bestimmter Zeit, Gegend und Nation sowie in jedem Bibelschreiber vermittelte. Auch mit der Hermeneutik der Bibel steht es nicht anders. Herder fordert dazu auf, mit der Aufwendung aller Denkfähigkeit die Bibel selbst zu lesen. Zudem beansprucht das Bibellesen zugleich eine historische Perspektive.

Als Pädagoge legt Herder einen Schwerpunkt auf die ]ugenderziehung. Angesichts der damaligen schlechten Bildungslage versucht er, das auf dem griechischen Mythos beruhende Bild von der Grazie auf die Schulerziehung, insbesondere den

나rer zu übertragen. Die Grazie bie dem Lehrer sieht er nicht im Besitz vieler }힐tnisse, sondem in der anziehenden Didatik. Der graziöse Lehrer erkennt die Jugend in ihrem 1회enwert an, regt das Gemüt der Jugend an, entzündet ihren Lemeifer und flößt ihr die Liebe zu den Wissenschaften ein. Durch diese humane ästhetische Etziehung strebt Herderdie Verwandlung der als “Gefängnis" geltenden bestehenden .Scnule in die anmutige an. Für Herder macht die Philosophie für den Menschen einen Kernpunkt seiner Arbeit aus. Deswegen sieht er sich gezwungen,

die Philosophie vor Unnützlichkeit und Schädlichkeit zu bewahren. Nach ihm hängt der Erfolg seines neuen Reforrnplans für die nutzbare Philosophie von ihret Veränderung zugunsten des Menschen ab. Das bedeutet, daß die Philosophie sich von ihrer Neigung zur Selbstgenügsamkeit abwendet und ihre Aufmerksamkeit

auf den Menschen lenkt. Der Philosophie wird infolgedessen 버 Aufgabe zugewiesen, “sich von den Stemen zu den Menschen" herabzulassen und ihn zu ihrem “Mittelpunkt" zu machen. Deshalb fordert Herder den Philosophen auf, aus der menschlichen Perspektive zu philosophieren. Bei Herder geht zuletzt die nützlichè Philosophie mit ihrer Verwandlung in die Anthropologie einher, die er mit dem kopemikanischen Wendepunkt in der Naturwissenschaft gleichsetzt. Was sich in den verschiedenen Schriften . des jungen Herder zeigt, ist sein menschenorientiertes Denken. Dies mündet ins ]oumal meiner Reise im ]ahre 1769, wo es aufgegriffen und weiter entwickelt wird. In der Abhandlung über den Ursprung der Sprache erfäπ es eine Konkretisierung. Hier weist Herder Condillacs Meinung, von der stufenweisen Entwicklung der vorsprachlichen Ausdrucksarten zur menschlichen Sprache zurück und polemisiert gegen Süßmilch, der Gott als Urheber der Sprache erfordert. Dabei weist Herder die Spracherfindung vom

anthropologischen Standpunkt aus durch die menschliche' Seele und Organisation nach. Wenn in der Sprachschrift auch von der religiösen Ebene die Rede ist, so rückt sie in der Tat zugunsten der anthropologischen in den Hintergrund.
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dc.language.isoko-
dc.publisher서울대학교 인문대학 독일학연구소-
dc.title헤르더의 초기사상 연구-
dc.title.alternativeZum menschenorientierten Denken in Herders Frühwerken (1764-1772)-
dc.typeSNU Journal-
dc.contributor.AlternativeAuthorKim, Dae Kweon-
dc.citation.journaltitle독일어문화권연구-
dc.citation.endpage54-
dc.citation.pages32-54-
dc.citation.startpage32-
dc.citation.volume12-
Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute for German Studies (독일어문화권연구소)독일어문화권연구 (Zeitschrift für Deutschsprachige Kultur & Literaturen)독일어문화권연구 Volume 12 (2003)
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