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괴테의 <친화력>에서 오틸리에의 체념 문제
Ottilies Entsagung in Goethes Wahlverwandtschaften

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Authors
조성희
Issue Date
2015
Publisher
서울대학교 인문대학 독일어문화권연구소
Citation
독일어문화권연구, Vol.24, pp. 123-155
Keywords
오틸리에체념트라우마친화력편력시대OttilieEntsagungTraumaWahlverwandtschaftenWanderjahre
Abstract
Goethes Roman Die Wahlverwandtschaften, durch dessen seltsame Liebesgeschichte das Zeitbild schimmert, ruft seit der Veröffentlichung im Jahr 1809 heftige Diskussionen und mannigfaltige Interpretationen hervor. Die Frage, wie Ottilies Entsagung und Sühne nach dem Ertrinken Ottos verstanden werden sollen, wurde sowohl in der zeitgenössischen Rezeption als auch in unzähligen Forschungsarbeiten wiederholt diskutiert. Wenn man berücksichtigt, dass dieser Roman ursprünglich als eine Novelle für die Wanderjahre entworfen war und deren Untertitel Die Entsagenden ist, kann man die entscheidende Rolle des Themas ‚Entsagung für das Verständnis der Wahlverwandtschaften nicht verneinen. Das gilt auch aus der biografischen Perspektive: Goethe schuf die Figur Ottilie aus seiner eigenen Erfahrung, nämlich aus seiner Altersliebe zu dem achtzehnjährigen Mädchen Minna Herzlieb. In Ottilies Entsagung und Tod spiegelt sich seine eigene persönliche Erfahrung der Entsagung wider. Im vorliegenden Beitrag wird versucht werkimmanent zu erhellen, aus welchen Beweggründen und unter welchen Umständen Ottilie entsagt und inwieweit ihre Entsagung dem entspricht, was der alte Goethe unter dem Begriff der Entsagung verstand.
ISSN
1229-7135
Language
Korean
URI
https://hdl.handle.net/10371/95666
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Appears in Collections:
College of Humanities (인문대학)Institute for German Studies (독일어문화권연구소)독일어문화권연구 (Zeitschrift für Deutschsprachige Kultur & Literaturen)독일어문화권연구 Volume 24 (2015)
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